Was gibt`s Neues?

Meine 3 Tipps um dauerhaft Ordnung zu halten

 

     1. Alles hat seinen Platz

 

Kennen Sie das? Sie wollen das Haus verlassen und suchen immer Ihren Autoschlüssel? Oder Ihre Brille, die nie in ihrem Etui liegt?

 

Das kann auf Dauer ziemlich nervig sein, wenn die Sachen, die man gerade benötigt, nie zur Hand sind. Die Dinge scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein...

 

Bevor Sie das nächste Mal Ihre Wohnung auf den Kopf stellen um dann nach einer halben Stunde Sucherei Ihren Autoschlüssel in Ihrer Manteltasche zu finden, habe ich einen sehr wirkungsvollen Aufräumtipp für Sie: Alles hat seinen Platz!

 

Jedes Ding in Ihrem Haushalt bekommt seinen festen Platz zugewiesen, d. h. nach Gebrauch wird der Schlüssel an den Haken neben der Tür gehängt oder die Brille liegt immer griffbereit in der Küche auf dem Sideboard.

Das erfordert anfangs etwas Disziplin, sich an den festen „Aufräumplatz“ zu gewöhnen, doch Sie werden schnell merken, was für ein wohltuendes Gefühl es ist, wenn Ihre Sachen griffbereit auf ihre Benutzung warten und Sie stressfrei mit Ihrem Autoschlüssel in der Hand und der Brille auf der Nase aus dem Haus gehen!

 

 

2. Feste Aufräumzeiten

 

Stellen Sie sich vor, der Küchentisch dient als Ablage von Allerlei oder im Kinderzimmer regiert seit Wochen das Chaos. Am liebsten würden Sie einfach mit dem Finger schnippen und mit Zauberkräften die Unordnung beseitigen. Doch ganz so einfach geht das nicht, es sei denn, Sie heißen Bibi Blocksberg…

 

Damit Sie sich wieder gerne zum Essen an Ihren Tisch setzen oder nicht mehr über Spielzeug im Kinderzimmer stolpern, gibt es folgenden Tipp: vereinbaren Sie mit sich oder mit Ihrer Familie feste Aufräumzeiten!

 

Das können jeden Abend zehn Minuten für den Tisch oder jeden Freitagabend eine Stunde für´s Kinderzimmer sein. Hier sollten alle Familienmitglieder zusammenhelfen, getreu nach dem Motto: „viele Hände, schnelles Ende“. Wenn das Aufräumen erst einmal zur Routine geworden ist, dann geht es Ihnen leichter und vor allem schneller von der Hand.

Das Essen genießen Sie von nun an gemeinsam am aufgeräumten Küchentisch und Barbie, Lego und Co. freuen Sich auch über Ihre neue Ordnung im Kinderzimmer!

 

 

3. In kleinen Schritten anfangen

 

Jeder kennt es, (fast) jeder hat es: das Kellerabteil, das aus allen Nähten platzt oder die Garage, in der alles andere als ein Auto steht. Meist sind diese Orte mit Dingen vollgestellt, die man seit Jahren nicht mehr benutzt hat oder die man aufgrund eines schlechten Gewissens nicht aussortieren möchte.

Sie stehen vor einem riesigen Berg und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen…

 

Hier liegt jedoch auch schon der Schlüssel zu Rätsels Lösung: anfangen!

Und dies in kleinen Schritten, fünf Minuten am Tag oder eine Stunde am Wochenende. Das heißt, Sie kämpfen sich von vorne nach hinten durch Ihre Garage oder Ihren Keller und begutachten jeden einzelnen Gegenstand. Diese lassen sich in fünf Kategorien einteilen: behalten, reparieren, verkaufen, verschenken oder wegschmeißen. Seien Sie mutig und entscheidungsfreudig! Und bedenken Sie auch, hier spreche ich aus eigener Erfahrung, andere Menschen freuen sich über gebrauchte Sachen, die sie von Ihnen geschenkt oder verkauft bekommen.

 

Am Ende Ihrer Aufräumaktion steht die Freude darüber, dass Sie im Winter nun nicht mehr die Scheiben Ihres Autos freikratzen müssen, denn es darf nun wieder in seinem angestammten Zuhause stehen.

Auch werden Sie merken, was für ein tolles Gefühl es ist, sich frei in Ihrem Keller bewegen zu können und mit Leichtigkeit an die dort gelagerten Sachen zu kommen!

 

 

Und nun freuen Sie sich über Ihre Ordnung

 

Ordnung halten ist ein Prozess, d. h. ein Lernprozess. Hier geht es nicht um Perfektionismus, sondern darum, die für Sie individuell passende Ordnung zu finden und umzusetzen, deshalb gibt es kein richtig oder falsch. Der eine legt Wert auf gebügelte Socken, der andere auf fein säuberlich beschriftete Tupperdosen und wieder andere schwelgen in Glücksgefühlen, wenn die Gartenzwerge in Reih und Glied stehen.

 

Aber eines ist wichtig: freuen Sie sich über Ihre Ordnung und fühlen Sie sich wohl damit! Freuen Sie sich über den immer griffbereiten Autoschlüssel oder über das Familienessen am aufgeräumten Küchentisch!

 

Für mehr Tipps und Unterstützung kontaktieren Sie mich, ich bin gerne für Sie da, und helfe Ihnen, Ihre individuelle Ordnung zu finden!

Sie werden es merken: Aufräumen macht glücklich!

 

Ihre

Miriam Hüther

 

Dies ist ein Beitrag zur Blogparade Alles neu macht der Frühling, organisiert von Ordnungsliebe, The organized Cardigan und Rosanisiert.

Interview am 06.12.2017 mit Eva Kühnl: